Muskuläre Gegenpulsation (Muscular Counter Pulsation, MCP)
Bei der MCP werden genau zu Beginn der frühen Diastole periphere Muskelgruppen an den Beinen mit elektrischen Impulsen stimuliert und rhythmisch kontrahiert. Dabei werden der venöse Rückfluss und damit eine Therapie bei Herzinsuffizienz unterstützt. Entscheidend für die Funktionsweise von MCP ist die genaue Synchronisation der Muskelkontraktionen mit der R-Zacke des Patienten.
Kardioversion
Mit der externen Kardioversion sollen Herzrhythmusstörungen beendet und das Herz wieder in den normalen Rhythmus (Sinusrhythmus) überführt werden. Bei der Kardioversion wird ein Stromstoß R-Zacken-getriggert an das Herz abgegeben und die Aktivität der Herzmuskelzellen neu synchronisiert.
Bildgebung
In der Bildgebung kann eine EKG-Triggerung zur Steuerung des Aufnahmetimings eingesetzt werden. So ermöglicht die automatische R-Zacken-Triggerung beispielsweise, dass immer zum gleichen Zeitpunkt innerhalb des Herzzyklus bestimmte Anteile akquiriert werden.
Mechanische Herz-Kreislaufunterstützung
„Mechanische Kreislaufunterstützungssysteme“ ist ein Oberbegriff für Systeme, die den Blutkreislauf unterstützen. Der Begriff schließt damit Geräte zur Herz- (z. B. VAD, IABP) und Herz-Lungen-Unterstützung (z. B. ELCS/ECMO) ein. Unsere EKG-Technologie und Algorithmen werden in diesen Anwendungen zur Synchronisation (Triggerung) der künstlichen Pumpen mit dem Herzzyklus des Patienten verwendet – das entlastet den Kreislauf und in der Folge auch das vorgeschädigte Herz.
Gerne bringen wir unser EKG-Know-how auch in Ihre Projekte ein. Ob mit Fokus auf Algorithmen-Entwicklung und zeitkritische R-Zacke oder dem stationären wie mobilem Monitoring.
