Die Partnerschaft zwischen der NASA und Corscience, die im Frühjahr 2024 begann, konzentrierte sich auf die Entwicklung eines innovativen CO₂-Auswaschungstestsystems innerhalb des Anzugs. Dieses System soll sicherstellen, dass die Raumanzüge die strengen Anforderungen an die CO₂-Auswaschungsleistung erfüllen. Gleichzeitig soll es die Geräuschentwicklung im Helm reduzieren und den Anforderungen an den Beatmungsfluss gerecht werden. Das Kapnographiemodul CAP201 von Corscience wurde ursprünglich für Notfall-, Klinik- und MRT-Anwendungen entwickelt. Nun wurde es aufgrund seiner außergewöhnlichen Zuverlässigkeit bei einer Vielzahl von Parametern von der NASA ausgewählt, um das neu entwickelte System zu verbessern und zu verifizieren.
Anpassbare Lösungen für spezifische Anforderungen
Um den speziellen Anforderungen der NASA gerecht zu werden, wurde Corscience beauftragt, die Hard- und Software so zu modifizieren, dass ein größerer Druckbereich ermöglicht wird sowie die Flussraten angepasst und ein Kommunikationsadapter integriert werden können. Zudem wurde ein Gehäuse für den Sensor entwickelt, das mit dem Inneren des Raumanzugs kompatibel ist. Da all diese Modifikationen nun schneller als geplant umgesetzt werden konnten, nähert sich das Projekt bald seinem erfolgreichen Abschluss.

„Diese Zusammenarbeit zeigt die Vielseitigkeit unserer Systeme und die hohe Kompetenz unseres Teams. Wir sind stolz darauf, dass die NASA die Qualität unserer Lösungen erkannt hat und wir so einen Beitrag zur Sicherheit der zukünftigen Weltraumforschung leisten können“
„Diese Zusammenarbeit zeigt die Vielseitigkeit unserer Systeme und die hohe Kompetenz unseres Teams. Wir sind stolz darauf, dass die NASA die Qualität unserer Lösungen erkannt hat und wir so einen Beitrag zur Sicherheit der zukünftigen Weltraumforschung leisten können“, sagt Dr. Jörg Pintaske, Geschäftsführer von Corscience.
Der technische Leiter des Projekts bei der NASA betonte die Bedeutung der Arbeit von Corscience: „Corscience hat sich als außergewöhnlicher Partner erwiesen – nicht nur, weil ihr Modul die meisten unserer technischen Anforderungen erfüllt, sondern auch durch seinen proaktiven Ansatz, sicherheitskritische Fragen von Anfang an zu klären.“
An den neuen Raumanzügen selbst gibt es noch viel Entwicklungsarbeit, die in den kommenden Monaten umgesetzt werden soll. Der neue Anzug wird die Astronauten dann bei den Artemis-Mondmissionen in den Jahren 2026 und 2027 unterstützen.
